Pflegeberatung in Bamberg und Forchheim: Anlaufstellen im Überblick

Grafik „Bamberg & Forchheim: Hilfe vor Ort“: aufgeklappte Landkarte mit drei Ortsmarken und einem Info-Zeichen
In diesem Beitrag
  1. Pflegestützpunkte: die erste Adresse
  2. Für pflegende Angehörige
  3. Seniorenberatung
  4. Demenz
  5. Wohnen
  6. Im Krankenhaus
  7. Und wenn es um Pflege zu Hause geht
  8. Quellen

Wenn Pflege zum Thema wird, gibt es in der Region mehr Hilfe, als viele wissen, und vieles davon ist kostenlos. Hier sind die wichtigsten Anlaufstellen für Stadt und Landkreis Bamberg und den Landkreis Forchheim, mit Adresse, Telefon und Link zur offiziellen Seite.

Sprechzeiten und Kontaktdaten ändern sich. Rufen Sie am besten vorher an.

Pflegestützpunkte: die erste Adresse

Pflegestützpunkt Bamberg, für Stadt und Landkreis

  • Luitpoldstraße 51, 96052 Bamberg, Telefon 0951 859280
  • Getragen von Stadt und Landkreis Bamberg, dem Bezirk Oberfranken und den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen
  • Die Beratung ist freiwillig, kostenlos, neutral, individuell und unabhängig.
  • Zur Seite des Pflegestützpunkts

Pflegestützpunkt Landkreis Forchheim

  • Landratsamt Forchheim, Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim, Telefon 09191 862290
  • Berät alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises kostenlos, neutral, umfassend und individuell, nach Terminvereinbarung.
  • Seit Januar 2026 auch mit einer Sprechstunde in Heroldsbach: am zweiten und vierten Mittwoch im Monat, 10 bis 12 Uhr, im Kuratenhaus, Anmeldung bis zwei Tage vorher.
  • Zur Meldung des Bezirks Oberfranken

Für pflegende Angehörige

  • Fachstelle für pflegende Angehörige Bamberg: Beratungsstelle der Arbeitsgemeinschaft Bamberger Wohlfahrtsverbände für Stadt und Landkreis, Luitpoldstraße 51, Telefon 0951 2083501. Beratung, Hausbesuche, Pflegekurse und Gesprächsangebote, kostenlos und vertraulich. fpa-bamberg.de
  • Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas, Forchheim: Birkenfelderstraße 15, Telefon 09191 707272. Hilft unter anderem bei Anträgen und Formularen und informiert über Entlastungsangebote; persönliche Gespräche nach Terminvereinbarung. Zur Seite der Caritas
  • Fachstelle für pflegende Angehörige der Diakonie, Forchheim: Mayer-Franken-Straße 40, Telefon 09191 6156071. Berät und begleitet pflegende Angehörige, auch zu Demenz und stundenweiser Entlastung, kostenlos und vertraulich. Zur Seite der Diakonie

Seniorenberatung

  • Stadt Bamberg, Seniorenberatung und -begleitung: Amt für soziale Angelegenheiten, Rathaus am ZOB, Promenadestraße 2a, Telefon 0951 871526. Hilft bei sozialrechtlichen Anliegen, informiert rund um die Pflege und berät zum Wohnen zu Hause; neutral, kostenfrei und unter Schweigepflicht, bei Bedarf mit Hausbesuch.
  • Stadt Bamberg, Seniorenbüro: im Amt für Inklusion, Heinrichsdamm 1. Berät ältere Menschen und vermittelt weiterführende Kontakte. Zur Seniorenseite der Stadt
  • Landkreis Bamberg: Die Generationenbeauftragte am Landratsamt koordiniert die Seniorenarbeit; erste Ansprechpartner vor Ort sind die Seniorenbeauftragten der Gemeinden. Zur Seite des Landkreises
  • Landkreis und Stadt Forchheim: Der gemeinsame Wegweiser für Seniorinnen und Senioren 2025 bündelt Anlaufstellen zu Pflege, Beratung, Wohnen und Demenz. Die Seniorenbeauftragten der Gemeinden erreichen Sie über die jeweilige Gemeindeverwaltung. Wegweiser 2025 (PDF)
  • Gesundheitsamt Forchheim, Soziale Beratung: Am Streckerplatz 3, Telefon 09191 863527. Berät unter anderem, wenn im Alter Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit mit besonderem Hilfebedarf eintritt; kostenfrei, auf Wunsch anonym. Zur Seite des Gesundheitsamts
  • Online: Das Pflegeportal Bamberg von Stadt und Landkreis gibt einen Überblick über Beratungsstellen, Wohnangebote und Demenz-Anlaufstellen.

Demenz

  • Alzheimer Gesellschaft Bamberg e. V.: Rat und Hilfe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, telefonisch und persönlich, Telefon 0951 8680169; die Beratung ist vertraulich und kostenlos. alzheimer-bamberg.de
  • Demenzinitiative für Stadt und Landkreis Bamberg: Ihr „Wegweiser Demenz“ informiert über Diagnose, Therapie, Beratungsstellen und Unterstützung. Zum Pflegeportal
  • Orientierungshilfe Demenzzentrum Forchheim: staatlich gefördertes Kooperationsprojekt der Diakonie-Fachstelle, mit Informationen und lokalen Angeboten in Stadt und Landkreis Forchheim. Zur Seite

Wohnen

  • Wohnberatungsstelle der Stadt Bamberg: Maximiliansplatz 3, Telefon 0951 871069. Hilft, die Wohnung an heutige und künftige Bedürfnisse anzupassen; kostenlos und unverbindlich. Zum Pflegeportal
  • Fachstelle für Wohnberatung des Landkreises Bamberg: Luitpoldstraße 53, Telefon 0951 85108. Berät kostenlos zur Wohnungsanpassung, gern auch bei einem Hausbesuch. Zur Seite des Landkreises
  • Landkreis Forchheim: Der Wegweiser 2025 nennt für Umbauten die Beratung der Bayerischen Architektenkammer zum barrierefreien Bauen, Terminvereinbarung unter 089 13988080.

Was die Pflegekasse für Umbauten zahlt, steht in Barrierefrei wohnen in Bamberg.

Im Krankenhaus

  • Klinikum Bamberg: Das Betreuungs- und Beratungszentrum mit Sozialdienst und Pflegeüberleitung begleitet den Übergang nach Hause, Telefon 0951 50313500. Zur Seite des Klinikums
  • Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz: Der Sozialdienst hilft bei Anträgen und ist Ansprechpartner für das Entlassmanagement, kostenlos und unter Schweigepflicht, Telefon 09191 610234. Zur Seite des Klinikums

Was vor und nach der Entlassung zu tun ist, zeigt unsere Checkliste für die ersten sieben Tage.

Und wenn es um Pflege zu Hause geht

Dann kommen wir zum kostenlosen Erstgespräch zu Ihnen, in Bamberg, Gaustadt und auf der Strecke von Hirschaid bis Forchheim. Wir sagen Ihnen offen, was möglich ist und wer es bezahlt.

Quellen

Alle Angaben stammen von den verlinkten Seiten der Stellen selbst sowie vom Wegweiser für Seniorinnen und Senioren 2025, der Gemeinde Heroldsbach, dem Pflegeportal Bamberg zur Alzheimer Gesellschaft, dem Markt Igensdorf zum Pflegestützpunkt Forchheim und der Seniorenberatung der Stadt Bamberg.

Stand: Oktober 2026.

David Geiger

Über den Autor

David Geiger

David Geiger hat Glückszeit gegründet und führt den Pflegedienst als Geschäftsführer. Er ist gelernter Altenpfleger, Pflegedienstleiter und Fachtherapeut Wunde, hat über zwölf Jahre Erfahrung in der Pflege und ein Studium im Pflegemanagement.

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Was hilft uns beim ersten Gespräch? (falls zur Hand)

  • Besteht bereits ein Pflegegrad, und wenn ja, welcher?
  • Bei welcher Kranken- und Pflegekasse ist die Person versichert?
  • Liegt eine ärztliche Verordnung vor, etwa für Medikamente, Verbände oder Kompressionsstrümpfe?
  • Worum geht es konkret, und zu welcher Tageszeit wird Hilfe gebraucht?

Sie brauchen nichts vorzubereiten. Wenn Sie noch unsicher sind, ob ein Pflegedienst überhaupt das Richtige ist: Auch dafür ist das Gespräch da.

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